FINANZLEXIKON · GELDANLAGE & ETF
Risiko einfach erklärt
Risiko bedeutet bei einer Geldanlage, dass das tatsächliche Ergebnis schlechter ausfallen kann als erwartet – bis hin zu Verlusten.
Kurz erklärt
Wenn du 1.000 € in eine Aktie investierst, kann der Wert steigen, gleich bleiben oder fallen. Diese Unsicherheit gehört zum Anlagerisiko.
Welche Risikoarten gibt es?
- Marktrisiko: Kurse können durch allgemeine Marktbewegungen fallen.
- Unternehmensrisiko: Ein einzelnes Unternehmen kann wirtschaftliche Probleme bekommen.
- Zinsrisiko: Zinsänderungen können den Wert bestimmter Anlagen beeinflussen.
- Währungsrisiko: Wechselkurse können Ergebnisse verändern.
- Liquiditätsrisiko: Eine Anlage lässt sich möglicherweise nicht jederzeit zu einem fairen Preis verkaufen.
Rendite und Risiko
Höhere erwartete Renditechancen sind häufig mit höheren Risiken verbunden. Es gibt keine Geldanlage, die gleichzeitig hohe Rendite, vollständige Sicherheit und jederzeitige Verfügbarkeit garantiert.
Wie kann man Risiko reduzieren?
Ein wichtiger Ansatz ist Diversifikation: Geld wird auf verschiedene Unternehmen, Branchen, Regionen und gegebenenfalls Anlageklassen verteilt. Dadurch kann das Risiko einzelner Positionen verringert werden, ohne Marktrisiken vollständig auszuschalten.
Typische Fehler
- Schwankungen mit dauerhaftem Verlust gleichsetzen
- Risiken nur anhand vergangener Kurse einschätzen
- zu stark auf einzelne Aktien oder Branchen setzen
- Geld investieren, das kurzfristig benötigt wird
Häufige Fragen
Kann Diversifikation alle Risiken beseitigen?
Nein. Sie kann bestimmte Einzelrisiken reduzieren, aber allgemeine Marktverluste oder andere systematische Risiken nicht vollständig verhindern.
Verwandte Begriffe
Rendite · Diversifikation · Volatilität · Aktie · ETF · Anlagehorizont
Quellen: BaFin – Wertpapiergeschäfte: Risiken von Geldanlagen.
Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Anlageberatung.
