FINANZLEXIKON · GELDANLAGE & ETF
Rendite einfach erklärt
Die Rendite zeigt, welchen Ertrag eine Geldanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital erzielt hat.
Kurz erklärt
Investierst du 1.000 € und deine Anlage ist später 1.080 € wert, beträgt der Wertzuwachs 80 €. Ohne weitere Kosten und Ausschüttungen entspricht das vereinfacht einer Rendite von 8 %.
Woraus kann Rendite bestehen?
- Kursgewinnen oder Kursverlusten
- Dividenden
- Zinsen
- sonstigen Ausschüttungen
Wie berechnet man Rendite vereinfacht?
Ertrag ÷ eingesetztes Kapital × 100 = Rendite in %
Diese einfache Formel reicht nicht für jeden Fall. Bei unterschiedlichen Ein- und Auszahlungen, längeren Zeiträumen oder wiederangelegten Erträgen sind genauere Berechnungsmethoden sinnvoll.
Nominale und reale Rendite
Die nominale Rendite zeigt den rechnerischen Ertrag. Die reale Rendite berücksichtigt zusätzlich die Inflation und ist deshalb für die Entwicklung der Kaufkraft besonders wichtig.
Rendite und Risiko gehören zusammen
Höhere erwartete Renditechancen gehen in der Regel mit höheren Risiken einher. Vergangene Renditen sind außerdem keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Typische Fehler
- nur auf vergangene Renditen schauen
- Kosten und Steuern ignorieren
- Inflation nicht berücksichtigen
- Rendite ohne das eingegangene Risiko beurteilen
Häufige Fragen
Ist Rendite dasselbe wie Gewinn?
Nein. Gewinn ist ein Geldbetrag. Rendite setzt diesen Ertrag ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital und macht unterschiedliche Anlagen dadurch besser vergleichbar.
Quellen: BaFin – Wertpapiergeschäfte: Rendite, Kosten und Risiken.
Hinweis: Allgemeine Information, keine Renditeprognose oder individuelle Anlageberatung.