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FINANZLEXIKON · BANKING & BEZAHLEN

Girokonto einfach erklärt

Ein Girokonto ist ein Bankkonto für den täglichen Zahlungsverkehr – zum Beispiel für Gehalt, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen.

Kurz erklärt

Dein Arbeitgeber überweist das Gehalt auf dein Girokonto. Von dort bezahlst du Miete, Strom, Einkäufe oder Rechnungen und kannst Geld an andere Konten überweisen.

Was gehört typischerweise dazu?

  • IBAN für Überweisungen und Lastschriften
  • Debitkarte oder andere Zahlungskarten
  • Online- und Mobile-Banking
  • Daueraufträge und Lastschriften
  • gegebenenfalls ein Dispokredit

Welche Kosten sind wichtig?

Mögliche Kosten sind Kontoführungsgebühren, Kartenentgelte, Gebühren für bestimmte Buchungen oder hohe Zinsen bei Nutzung eines Dispokredits. Deshalb sollte nicht nur auf eine einzelne Monatsgebühr geschaut werden.

Ein Kostenbeispiel

Ein Konto kostet beispielsweise 4,90 € pro Monat und zusätzlich 12 € pro Jahr für eine Karte. Dann entstehen bereits 70,80 € fixe Jahreskosten – noch ohne mögliche Gebühren für Bargeld, Fremdwährung oder einen genutzten Dispokredit.

Was sollte vor einem Kontowechsel geprüft werden?

  • laufende Zahlungseingänge und Lastschriften
  • Daueraufträge und gespeicherte Zahlungsdaten
  • Karten und mögliche Zusatzentgelte
  • Dispozins und eingeräumter Kreditrahmen

Girokonto-Wechsel Schritt für Schritt einordnen →

Typische Fehler

  • Dispo dauerhaft als normale Finanzierung nutzen
  • Karten- und Fremdwährungsgebühren nicht prüfen
  • alte Konten mit laufenden Gebühren vergessen

Häufige Fragen

Ist ein Girokonto dasselbe wie ein Tagesgeldkonto?

Nein. Das Girokonto ist für den Zahlungsverkehr gedacht. Tagesgeld dient vor allem zum flexiblen Sparen und wird meist über ein Referenzkonto genutzt.

Quellen: BaFin – Kontenvergleich für Giro- und Basiskonten und Verbraucherzentrale – Girokonto: Was Sie darüber wissen sollten.

Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Bankberatung.

WERTNOTIZ-EINORDNUNG

Vier Punkte, die du mitdenken solltest.

Kosten · Risiko · Bindung · Nächster Schritt

Nutze diese vier Fragen als kurze Prüflogik: Was kostet die Entscheidung insgesamt? Welche Nachteile oder Unsicherheiten bleiben? Wie leicht lässt sie sich später ändern? Und welche Zahl, Quelle oder Vertragsbedingung solltest du als Nächstes konkret prüfen?

Hinweis: Wertnotiz bietet allgemeine Orientierung und ersetzt keine individuelle Finanz-, Anlage-, Kredit-, Versicherungs-, Steuer- oder Rechtsberatung.

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