FINANZLEXIKON · BANKING & BEZAHLEN
Lastschrift einfach erklärt
Bei einer Lastschrift zieht ein Zahlungsempfänger einen Betrag von deinem Konto ein – auf Grundlage eines erteilten Mandats.
Kurz erklärt
Typische Beispiele sind Strom, Versicherungen oder Mitgliedsbeiträge. Der Zahlungsempfänger stößt die Abbuchung an, nicht du selbst.
Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?
Damit ermächtigst du den Zahlungsempfänger, Beträge einzuziehen, und deine Bank, diese Lastschriften einzulösen.
Ein einfaches Beispiel
Für den Stromabschlag erteilst du dem Anbieter ein SEPA-Lastschriftmandat. Der Anbieter zieht den vereinbarten Betrag regelmäßig ein. Ändert sich der Abschlag, kann sich auch die Höhe der Lastschrift ändern – anders als bei einem festen Dauerauftrag.
Was sollte regelmäßig geprüft werden?
Kontrolliere neue und ungewöhnliche Abbuchungen zeitnah. So fällt schneller auf, wenn ein Betrag nicht zum erwarteten Vertrag oder Zahlungsempfänger passt.
Typische Fehler
- unbekannte Abbuchungen nicht prüfen
- Lastschrift und Dauerauftrag verwechseln
- zu wenig Kontodeckung einplanen
Verwandte Begriffe
Girokonto · IBAN · SEPA · Dauerauftrag · Überweisung
Quellen: Deutsche Bundesbank – SEPA und Verbraucherzentrale – Girokonto und Lastschrift.
Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Bank- oder Rechtsberatung.
