FINANZLEXIKON · KREDITE & SCHULDEN
Laufzeit einfach erklärt
Die Laufzeit ist der Zeitraum, über den ein Kredit, Vertrag oder eine Geldanlage besteht.
Kurz erklärt
Bei einem Kredit beeinflusst eine längere Laufzeit häufig die Monatsrate und die gesamten Zinskosten. Bei Festgeld bestimmt sie, wie lange dein Geld gebunden ist.
Warum ist sie wichtig?
Eine kurze Laufzeit kann schneller entschulden, verlangt aber oft höhere Raten. Eine lange Laufzeit schafft mehr monatlichen Spielraum, kann aber zu höheren Gesamtkosten führen.
Ein einfaches Beispiel
Ein Kredit über 20.000 € kann über 36 oder 60 Monate zurückgezahlt werden. Die längere Laufzeit senkt typischerweise die Monatsrate, führt bei gleichem Zinssatz aber häufig zu höheren gesamten Zinskosten.
Laufzeit ist nicht dasselbe wie Zinsbindung
Die Laufzeit beschreibt den gesamten Zeitraum eines Vertrags oder einer Rückzahlung. Die Zinsbindung legt dagegen fest, wie lange ein vereinbarter Sollzins festgeschrieben ist. Bei Immobilienkrediten können beide Zeiträume deutlich voneinander abweichen.
Typische Fehler
- nur die Monatsrate vergleichen
- Zinsbindung und Gesamtlaufzeit verwechseln
- Flexibilität bei vorzeitiger Rückzahlung nicht prüfen
Verwandte Begriffe
Rate · Kredit · Restschuld · Zinsbindung · Festgeld
Quellen: Verbraucherzentrale – Kredite und Laufzeit.
Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Kredit- oder Finanzberatung.
