FINANZLEXIKON · VERSICHERUNGEN
Sterbegeldversicherung einfach erklärt
Die Sterbegeldversicherung ist eine Form der Kapitallebensversicherung, die im Todesfall eine vereinbarte Summe zur Deckung der Bestattungskosten auszahlt.
Kurz erklärt
Über die Laufzeit werden monatliche Beiträge eingezahlt, aus denen sich die spätere Auszahlung finanziert. Häufig werden zusätzlich Verwaltungs- und Abschlusskosten einkalkuliert, die die Gesamtkosten erhöhen.
Ein einfaches Beispiel
Eine Person zahlt über viele Jahre monatlich in eine Sterbegeldversicherung ein, um im Todesfall die Bestattungskosten für Angehörige abzudecken. Stirbt sie erst nach vielen Beitragsjahren, können die insgesamt eingezahlten Beiträge inklusive Kosten am Ende höher liegen als die vereinbarte Auszahlungssumme.
Warum raten Verbraucherzentralen häufig ab?
Kritisiert werden vor allem hohe Abschluss- und Verwaltungskosten im Verhältnis zur Auszahlungssumme. Als Alternative wird oft empfohlen, stattdessen selbst regelmäßig einen festen Betrag zurückzulegen, etwa auf einem separaten Sparkonto, um flexibler über das Geld verfügen zu können.
Typische Fehler
- Gesamtkosten über die Laufzeit nicht mit der vereinbarten Auszahlungssumme vergleichen
- Alternativen wie eigenes Ansparen nicht in Betracht ziehen
- Vertrag ohne Blick auf Kündigungsbedingungen und Rückkaufswert abschließen
Verwandte Begriffe
Risikolebensversicherung · Sparziel · Welche Versicherungen braucht man wirklich?
Quellen: Verbraucherzentrale – Welche Versicherung brauche ich?.
Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Versicherungs- oder Finanzberatung.
