FINANZLEXIKON · GELDANLAGE & ETF
Depot einfach erklärt
Ein Wertpapierdepot ist das Konto, in dem Wertpapiere wie Aktien, ETFs, Fonds oder Anleihen verbucht und verwahrt werden.
Kurz erklärt
Kaufst du eine Aktie oder einen ETF, wird die Position in deinem Depot angezeigt. Das Depot funktioniert damit ähnlich wie ein digitales Lager für Wertpapiere.
Depot und Verrechnungskonto
Das Depot enthält die Wertpapiere. Geld für Käufe, Verkäufe, Dividenden oder Ausschüttungen läuft dagegen häufig über ein separates Verrechnungskonto.
Welche Kosten können entstehen?
- Depotgebühren
- Ordergebühren für Käufe und Verkäufe
- Sparplangebühren
- Handelsspannen beziehungsweise Spreads
- Produktkosten der gekauften Wertpapiere
Was passiert bei einem Brokerwechsel?
Wertpapiere können grundsätzlich von einem Depot zu einem anderen übertragen werden. Dauer, Kosten und übertragbare Bruchstücke können je nach Anbieter unterschiedlich sein.
Ein einfaches Kostenbeispiel
Kaufst du Wertpapiere für 5.000 € und der Anbieter berechnet dafür beispielsweise 0,25 % Orderentgelt, wären das 12,50 € für die Ausführung. Hinzukommen können je nach Handelsplatz, Produkt und Anbieter weitere Kosten. Deshalb sollte nicht nur auf eine kostenlose Depotführung geschaut werden.
Häufige Frage
Brauche ich für einen ETF-Sparplan ein Depot?
Ja. Die gekauften ETF-Anteile werden in einem Wertpapierdepot verbucht. Geldbewegungen laufen typischerweise über das zugehörige Verrechnungskonto.
ETF-Grundlagen weiter vertiefen →
Typische Fehler
- nur auf kostenlose Depotführung schauen
- Order- und Sparplankosten ignorieren
- Produktangebot und Handelsplätze nicht prüfen
- Depot mit einem normalen Bankkonto verwechseln
Quellen: BaFin – Wertpapierdepot und Wertpapiergeschäfte und BaFin – Einlagensicherung und Anlegerentschädigung.
Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Anlageberatung.
